Riesenscheidenstreifling

Riesenscheidenstreifling

Riesen-Scheidenstreifling, Doppeltbescheideter Scheidenstreifling

Amanita ceciliae

Syn.: Amanita inaurata, Amanita strangulata

Bedingt essbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Lamellen
Geruch:Unauffällig.
Geschmack:Mild; roh giftig – nicht roh kosten.
Hut:8–15 (25) cm breit, jung glockig, später flach mit leichtem Buckel. Gelb-, oliv- bis kastanienbraun, mit groben grauen, pulverig-brüchigen Hüllresten; Rand kräftig gerieft.
Fleisch:Weiß bis cremefarben, unveränderlich.
Stiel:10–25 cm lang, 1,5–3 cm dick, weißlich, nach unten grau überfasert. Kein Ring. An der Basis mehrere graue, pulverige Gürtel statt einer festen Scheide; keine Knolle.
Lamellen:Weiß, dicht, frei.
Sporenpulver / Mikroskopie:Weiß. Sporen rundlich, glatt, inamyloid, ca. 10–14 µm.
Vorkommen:Juli bis Oktober in Laubwäldern bei Buche, Eiche und Hainbuche, bevorzugt auf Kalk-, Lehm- und Tonböden. Selten (Rote Liste 3).
Familie / Ordnung:Wulstlingsverwandte – Amanitaceae
Gruppe:Wulstlinge – Amanita
Verwechslungsgefahr:Andere Scheidenstreiflinge, Pantherpilz und Grauer Wulstling (Knolle vorhanden, Ring kann fehlen), Grüner Knollenblätterpilz.
Kommentar:Gut kenntlich an Größe und den grauen, pulverigen Hüllresten auf Hut und Stielbasis. Wegen der Seltenheit bitte nicht sammeln.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Scheidenstreifling

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