Fichtenzapfenrübling
Fichten-Zapfenrübling, Fichtenzapfen-Nagelschwamm
Strobilurus esculentus
Syn.: Pseudohiatula esculenta, Marasmius esculentus
Fotos: Daniel Mackert ©
| Hymenium: | Lamellen |
|---|---|
| Geruch: | Angenehm pilzartig. |
| Geschmack: | Mild, würzig-nussig. |
| Hut: | 0,5–3 cm breit, zuerst gewölbt, später flach, im Alter mit etwas vertiefter Mitte und welligem Rand. Hell- bis dunkelbraun, graubraun oder kastanienbraun, selten fast weißlich; hygrophan, trocken grau ausblassend. Oberfläche glatt und matt, der Rand oft kurz durchscheinend gerieft. |
| Fleisch: | Weißlich, sehr dünn und elastisch-zäh. |
| Stiel: | 2–5 cm lang (oft zum großen Teil im Boden), 1–3 mm dick, schlank zylindrisch, knorpelig-zäh. Spitze weißlich, nach unten gelblich bis ockerbraun; die Basis setzt sich in einem haarig-filzigen, wurzelartigen Strang bis zum vergrabenen Zapfen fort. |
| Lamellen: | Weiß, ziemlich gedrängt, schmal angeheftet bis fast frei. |
| Sporenpulver / Mikroskopie: | Sporenpulver weiß. Sporen elliptisch, glatt, ca. 5–7,5 × 3–4 µm. |
| Vorkommen: | Hauptsächlich im Spätwinter und Frühjahr (Februar bis Mai, vereinzelt schon ab November und bis Juni), ausschließlich auf ganz oder teilweise im Boden steckenden Fichtenzapfen des Vorjahres; im gesamten Verbreitungsgebiet der Fichte, oft in großer Zahl, sehr häufig. |
| Familie / Ordnung: | Ritterlingsähnliche – Tricholomataceae |
| Gruppe: | Samtfußrüblinge – Flammulina und Ähnliche |
| Gattung: | Strobilurus |
| Verwechslungsgefahr: | Milder Kiefernzapfenrübling und Bitterer Kiefernzapfenrübling (auf Kiefernzapfen; bitter schmeckende Exemplare ungenießbar), Mäuseschwanzrübling (ebenfalls auf Zapfen, aber mit extrem gedrängten, schmalen Lamellen und erst im Herbst), Fichtenzapfenhelmling (brüchig statt zäh, riecht chlor- bzw. nitrosartig). |
| Kommentar: | Das Substrat ist das beste Merkmal: Den Stiel vorsichtig ausgraben – er muss an einem Fichtenzapfen enden. Wegen der geringen Größe lohnt das Sammeln nur bei Massenaufkommen; die zähen Stiele werden weggelassen. |
| Wiki-Link: | https://de.wikipedia.org/wiki/Fichtenzapfen-Rübling |




