Fichtenzapfenrübling

Fichtenzapfenrübling

Fichten-Zapfenrübling, Fichtenzapfen-Nagelschwamm

Strobilurus esculentus

Syn.: Pseudohiatula esculenta, Marasmius esculentus

Essbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Lamellen
Geruch:Angenehm pilzartig.
Geschmack:Mild, würzig-nussig.
Hut:0,5–3 cm breit, zuerst gewölbt, später flach, im Alter mit etwas vertiefter Mitte und welligem Rand. Hell- bis dunkelbraun, graubraun oder kastanienbraun, selten fast weißlich; hygrophan, trocken grau ausblassend. Oberfläche glatt und matt, der Rand oft kurz durchscheinend gerieft.
Fleisch:Weißlich, sehr dünn und elastisch-zäh.
Stiel:2–5 cm lang (oft zum großen Teil im Boden), 1–3 mm dick, schlank zylindrisch, knorpelig-zäh. Spitze weißlich, nach unten gelblich bis ockerbraun; die Basis setzt sich in einem haarig-filzigen, wurzelartigen Strang bis zum vergrabenen Zapfen fort.
Lamellen:Weiß, ziemlich gedrängt, schmal angeheftet bis fast frei.
Sporenpulver / Mikroskopie:Sporenpulver weiß. Sporen elliptisch, glatt, ca. 5–7,5 × 3–4 µm.
Vorkommen:Hauptsächlich im Spätwinter und Frühjahr (Februar bis Mai, vereinzelt schon ab November und bis Juni), ausschließlich auf ganz oder teilweise im Boden steckenden Fichtenzapfen des Vorjahres; im gesamten Verbreitungsgebiet der Fichte, oft in großer Zahl, sehr häufig.
Familie / Ordnung:Ritterlingsähnliche – Tricholomataceae
Gruppe:Samtfußrüblinge – Flammulina und Ähnliche
Gattung:Strobilurus
Verwechslungsgefahr:Milder Kiefernzapfenrübling und Bitterer Kiefernzapfenrübling (auf Kiefernzapfen; bitter schmeckende Exemplare ungenießbar), Mäuseschwanzrübling (ebenfalls auf Zapfen, aber mit extrem gedrängten, schmalen Lamellen und erst im Herbst), Fichtenzapfenhelmling (brüchig statt zäh, riecht chlor- bzw. nitrosartig).
Kommentar:Das Substrat ist das beste Merkmal: Den Stiel vorsichtig ausgraben – er muss an einem Fichtenzapfen enden. Wegen der geringen Größe lohnt das Sammeln nur bei Massenaufkommen; die zähen Stiele werden weggelassen.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Fichtenzapfen-Rübling

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