Hasenpfote

Hasenpfote

Hasentintling

Coprinopsis lagopus

Syn.: Coprinus lagopus

Ungenießbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Lamellen
Geruch:Kaum wahrnehmbar.
Geschmack:Mild.
Hut:Geschlossen 1–2 cm hoch und schmal eiförmig bis fingerhutförmig, aufgeschirmt 1–5 cm breit. Grau bis olivgrau, jung dicht mit weißen bis grauweißen, wolligen Hüllresten besetzt, die sich zu Flöckchen auflösen und mit der Reife weitgehend verschwinden. Hut dünn, tief längsgefurcht; beim Zerfließen biegt sich der Rand nach oben und rollt sich ein.
Fleisch:Weiß, hauchdünn und fast häutig; vergeht mit den Lamellen zu schwarzer Flüssigkeit.
Stiel:Bis etwa 10 cm lang und nur wenige Millimeter dick, weiß, hohl und sehr brüchig. Oberfläche mit zarten, abstehenden weißen Wollflocken; Basis etwas keulig verdickt, ohne Ring.
Lamellen:Frei bis knapp angeheftet, eng stehend, zuerst weißlich-grau, dann dunkelgrau bis schwarz und bei der Reife zerfließend; bei Trockenheit eher eintrocknend.
Sporenpulver / Mikroskopie:Sporenpulver schwarz. Sporen elliptisch, glatt, ca. 10–14 × 6–8,5 µm.
Vorkommen:Frühjahr bis Spätherbst (Hauptzeit Sommer und Herbst) in Wäldern, an Waldrändern, in Parks und Gärten auf morschen Holzresten, Hackschnitzeln und Streu – nicht auf Mist. Meist einzeln oder zu wenigen, verbreitet und relativ häufig.
Gruppe:Faltentintlinge
Gattung:Coprinopsis
Verwechslungsgefahr:Warzigsporige Hasenpfote (äußerlich gleich, nur an warzigen Sporen erkennbar), Strahlfüßiger Tintling (kleiner, wächst auf Dung), Schneeweißer Tintling (lange reinweiß, auf Pferde- und Rinderdung), Struppiger Misttintling (auf Mist).
Kommentar:Ein Fruchtkörper hält oft nur wenige Stunden: morgens aufgeschirmt, mittags schon zerflossen. Als Speisepilz ohne jeden Wert. Die Abgrenzung von ähnlichen kleinen Tintlingen gelingt sicher nur mit dem Mikroskop.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenpfote_(Pilz)

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