Weißflockiger Gürtelfuß
Cortinarius hemitrichus
Syn.: Hydrocybe hemitricha
Fotos: Daniel Mackert ©
| Hymenium: | Lamellen |
|---|---|
| Geruch: | Unauffällig, ohne Pelargoniengeruch. |
| Geschmack: | Mild. |
| Hut: | 1–5 cm breit, halbkugelig bis kegelig-glockig, später flacher mit Buckel. Grau- bis haselbraun, dicht mit weißen, abwischbaren Velumhärchen und -schüppchen bedeckt, die im Alter verschwinden. Stark hygrophan, trocken deutlich heller. |
| Fleisch: | Dünn, holz- bis wässrig braun. |
| Stiel: | Schlank zylindrisch, blass hasel- bis graubraun, durch weißes Velum gegürtelt und flockig genattert, mit angedeuteter Ringzone. |
| Lamellen: | Graubraun bis ocker, später zimt- bis rostbraun, nie violett; Schneiden heller. |
| Sporenpulver / Mikroskopie: | Sporenpulver rost- bis zimtbraun. Sporen elliptisch, feinwarzig, ca. 7–10 × 4–5 µm. |
| Vorkommen: | Spätsommer bis Spätherbst (September–November) unter Birken in Laub- und Mischwäldern, Parks und Gärten, gern an feuchten, moosigen Stellen. Mykorrhizapilz; zerstreut bis relativ häufig. |
| Familie / Ordnung: | Schleierlingsverwandte – Cortinariaceae |
| Gruppe: | Seidenköpfe, Dickfüße, Gürtelfüße, Wasserköpfe – Cortinarius (Telamonia) und Ähnliche |
| Gattung: | Cortinarius |
| Verwechslungsgefahr: | Duftender Gürtelfuß (täuschend ähnlich, aber Pelargoniengeruch und jung mit Violetttönen), Erdigriechender Gürtelfuß (erdiger Geruch), Dunkelbrauner Gürtelfuß (größer, dunkler, unter Fichte). |
| Chemische Reaktionen: | KOH auf Hut und Fleisch grau bis schwach bräunlich, teils ohne Reaktion. |
| Kommentar: | Bestimmungshilfe: Birke als Partner plus fehlender Geruch trennt ihn vom sehr ähnlichen Duftenden Gürtelfuß. Kein Speisepilz. Schleierlinge grundsätzlich nicht zum Essen sammeln – die Gattung enthält tödlich giftige Arten, und viele Vertreter sind nur mikroskopisch sicher zu trennen. |



