Rotbrauner Scheidenstreifling

Rotbrauner Scheidenstreifling

Fuchsiger Scheidenstreifling, Rotbrauner Streifling

Amanita fulva

Bedingt essbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Lamellen
Geruch:Unauffällig.
Geschmack:Mild; roh giftig – nicht roh kosten.
Hut:4–8 cm breit, jung glockig, später flach mit stumpfem, oft dunklerem Buckel. Orange-, rot- bis fuchsbraun, fast immer ohne Hüllreste; Rand weit hinein kammartig gerieft.
Fleisch:Weiß, dünn.
Stiel:6–15 cm lang, 0,5–1,5 cm dick, weißlich bis blass rotbräunlich, zerbrechlich, hohl. Kein Ring. Basis kaum verdickt, in einer dünnen, weißen, rostfleckigen bis rostbraunen Scheide.
Lamellen:Weiß bis cremefarben, dicht, frei.
Sporenpulver / Mikroskopie:Weiß. Sporen rundlich, glatt, inamyloid, ca. 9–12 µm.
Vorkommen:Mai bis November in Nadel- und Laubwäldern, gern bei Birken und Fichten, auf sauren, oft feuchten Böden. Häufig.
Familie / Ordnung:Wulstlingsverwandte – Amanitaceae
Gruppe:Wulstlinge – Amanita
Verwechslungsgefahr:Orangegelber Scheidenstreifling (heller, Stiel genattert), andere Scheidenstreiflinge, Pantherpilz (Knolle vorhanden, Ring kann fehlen).
Kommentar:Die rotbraune Hutfarbe und die rostfleckige Scheide machen ihn gut kenntlich. Roh giftig – nur gut durchgegart (mindestens 15 Minuten) verwenden, auch nicht als Kostprobe. Wegen der Verwechslungsgefahr mit giftigen Wulstlingen nur etwas für sichere Kenner; immer mit vollständig ausgegrabener Stielbasis sammeln.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsiger_Scheidenstreifling

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