Orangegelber Scheidenstreifling

Orangegelber Scheidenstreifling

Safranstreifling, Orangestreifling

Amanita crocea

Bedingt essbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Lamellen
Geruch:Unauffällig.
Geschmack:Mild; roh giftig – nicht roh kosten.
Hut:5–12 cm breit, jung konisch bis glockig, später flach mit undeutlichem Buckel. Safran- bis orangegelb, ockergelb bis orangebräunlich, selten mit weißem Hüllrest; Rand stark gerieft.
Fleisch:Weiß bis gelblich, dünn.
Stiel:8–15 cm lang, 1–2,5 cm dick, weißlich mit hutfarbener, flockiger Natterung, bald hohl. Kein Ring. Basis kaum verdickt, in einer kräftigen, weißen, innen gelblichen Scheide.
Lamellen:Weißlich bis cremefarben, frei.
Sporenpulver / Mikroskopie:Weiß. Sporen rundlich, glatt, inamyloid, ca. 9–13 µm.
Vorkommen:Juli bis Oktober, vorwiegend bei Birken, aber auch unter Eichen oder Fichten in eher hellen Wäldern; saure bis neutrale Böden. Nicht überall zu finden.
Familie / Ordnung:Wulstlingsverwandte – Amanitaceae
Gruppe:Wulstlinge – Amanita
Verwechslungsgefahr:Rotbrauner Scheidenstreifling (dunkler rotbraun, Scheide rostfleckig), Kaiserling (mit Ring, gelben Lamellen), Pantherpilz und Narzissengelber Wulstling – deren Ring kann fehlen, sie haben aber eine Knolle.
Kommentar:Die hutfarbene Natterung am Stiel ist typisch. Roh giftig – nur gut durchgegart (mindestens 15 Minuten) verwenden, auch nicht als Kostprobe. Wegen der Verwechslungsgefahr mit giftigen Wulstlingen nur etwas für sichere Kenner; immer mit vollständig ausgegrabener Stielbasis sammeln.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Orangegelber_Scheidenstreifling

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