Kaiserling

Kaiserling

Kaiserpilz

Amanita caesarea

Essbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Lamellen
Geruch:Angenehm, mild.
Geschmack:Mild, nussig.
Hut:8–15 (20) cm breit. Der junge Pilz steckt komplett in einer weißen Hülle und bricht wie ein Küken aus dem Ei hervor; der Hut wird dann halbkugelig und später flach. Leuchtend orangerot bis goldgelb, glatt und meist ohne Hüllreste; ältere Hüte am Rand leicht gerieft.
Fleisch:Gelblich weiß, unter der Huthaut goldgelb; in der Knolle weiß.
Stiel:8–20 cm lang, 1,5–3 cm dick, goldgelb, mit gelbem, hängendem Ring. Basis knollig und in einer großen, dicken, weißen, sackartigen Scheide.
Lamellen:Blassgelb bis goldgelb – ein wichtiger Unterschied zu fast allen anderen Wulstlingen –, dicht, frei.
Sporenpulver / Mikroskopie:Weiß. Sporen elliptisch, glatt, inamyloid, ca. 9–12 × 6–8 µm.
Vorkommen:Juli bis November in warmen Laubwäldern unter Eichen, Esskastanien und Buchen. Im Mittelmeerraum verbreitet, in Deutschland eine große Rarität; mit wärmeren Sommern wird er hier vielleicht etwas häufiger.
Familie / Ordnung:Wulstlingsverwandte – Amanitaceae
Gruppe:Wulstlinge – Amanita
Verwechslungsgefahr:Fliegenpilz (giftig; weiße Lamellen, weißer Stiel, weiße Flocken, Knolle ohne sackartige Scheide – vor allem bei abgewaschenen Flocken). Junge, geschlossene Exemplare ähneln Knollenblätterpilz-„Eiern“ – immer längs aufschneiden.
Kommentar:Nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt und vom Aussterben bedroht: Sammeln ist verboten – Funde bitte stehen lassen und gern einer Kartierungsstelle melden. Im Mittelmeerraum gilt er als einer der besten Speisepilze.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserling

← Alle Pilze