Dottergelber Spateling

Dottergelber Spateling

Gelber Spateling

Spathularia flavida

Syn.: Spathularia clavata, Clavaria spathulata

Ungenießbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Schlauchpilz (Becher, Waben, Falten)
Geruch:Neutral.
Geschmack:Unauffällig; kein Speisepilz.
Fruchtkörper:Gestielter, zungen- bis spatelförmiger Fruchtkörper von 3–9 cm Höhe. Der fruchtbare Kopfteil ist 3–5 cm lang und 1–2 cm breit, seitlich flach zusammengedrückt, verbogen und unregelmäßig längsgefurcht; er zieht sich fächerartig an beiden Seiten des Stiels herab. Dotter- bis ockergelb, am Rand oft kräftiger gelb.
Fleisch:Weißlich bis blass gelblich, weich bis etwas zäh.
Stiel:2–6 cm lang, 0,4–0,8 cm dick, zylindrisch bis etwas abgeflacht, zur Basis hin verjüngt. Weißlich bis blassgelb, deutlich vom gelben Kopfteil abgesetzt.
Fruchtschicht:Die Fruchtschicht überzieht die gesamte Oberfläche des spatelförmigen Kopfteils.
Sporenpulver / Mikroskopie:Sporenpulver weiß. Sporen nadel- bis fadenförmig, mehrfach quer septiert, ca. 35–50 × 2–6 µm.
Vorkommen:Sommer bis Herbst, vor allem August bis November. In Nadelwäldern auf der Nadelstreu, oft zwischen Moos, besonders unter Lärche und Fichte; meist gesellig, manchmal in Reihen. Selten, bundesweit gefährdet (Rote Liste 3); wird nach Beobachtungen der letzten Jahrzehnte offenbar etwas öfter gefunden.
Familie / Ordnung:Schlauchpilze – Ascomycota
Gruppe:Gallertkäppchen – Leotia und Ähnliche
Gattung:Spathularia
Verwechslungsgefahr:Helm-Kreisling (Kopf rundlich-helmförmig, cremegelb, Stiel unten rotbräunlich), Gallertkäppchen (Kopf kappenförmig, gallertig-schlüpfrig, olivgelb), Samtfuß-Spateling (Stiel dunkler braun und samtig).
Kommentar:Ein unscheinbarer, aber hübscher Fund in der Nadelstreu – als gefährdete Art bitte stehen lassen. Als Speisepilz ohne jeden Wert.

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