Gemeiner Orangebecherling

Gemeiner Orangebecherling

Orange-Becherling, Orangeroter Becherling

Aleuria aurantia

Syn.: Peziza aurantia

Essbar
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten
Hymenium:Schlauchpilz (Becher, Waben, Falten)
Geruch:Neutral.
Geschmack:Mild, ohne nennenswertes Aroma.
Fruchtkörper:Ungestielter Becher von 2–10 cm Durchmesser, der direkt auf dem Boden sitzt. Jung rundlich-schüsselförmig, später flacher, lappig verbogen und oft einseitig eingerissen, alt mit umgeschlagenem Rand. Innenseite leuchtend orange bis gelborange und glatt; Außenseite blasser, feucht fast gleichfarbig, trocken weißlich und fein mehlig-filzig bereift.
Fleisch:Dünn, weißlich bis blass orangegelb, wachsartig und sehr zerbrechlich.
Stiel:Fehlt; höchstens ein kurzer, wurzelartiger Ansatz.
Fruchtschicht:Die Fruchtschicht bildet die glatte, kräftig orange Innenseite des Bechers.
Sporenpulver / Mikroskopie:Sporenpulver weiß. Sporen elliptisch, farblos, mit grobem Netzornament und an beiden Enden einem kleinen Fortsatz, ca. 13–20 × 7–10 µm.
Vorkommen:Juni bis November, meist gesellig auf nackter, verdichteter oder frisch aufgewühlter Erde: an Wald- und Forstwegen, Böschungen, Straßenrändern, in Gärten und Parks, gern auf Lehm. Bodenbewohnender Zersetzer, überall häufig.
Familie / Ordnung:Schlauchpilze – Ascomycota
Gruppe:Schildborstlinge – Scutellinia und Ähnliche
Gattung:Aleuria
Verwechslungsgefahr:Mennigfarbiger Borstling (nur 1–2 cm, Außenseite mit dunklen Härchen – Lupe), Scharlachroter Kelchbecherling (gestielt, auf Holz, im Winter/Frühjahr), Leuchtender Prachtbecher (im Frühjahr, verfärbt sich bei Berührung grünlich), Eselsohr (ohrförmig hochgezogen, ocker- bis rosabraun).
Kommentar:Seine leuchtende Farbe fällt auf kahlen Wegrändern schon aus einiger Entfernung auf. Gegart essbar, kulinarisch aber fast geschmacklos und allenfalls als farbige Beigabe zu gebrauchen; die dünnen Becher sind zudem meist voller Sand.
Wiki-Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Orangebecherling

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