Gemeines Stummelfüßchen
Crepidotus variabilis
Syn.: Claudopus variabilis, Claudopus multiformis
Fotos: Daniel Mackert ©
| Hymenium: | Lamellen |
|---|---|
| Geruch: | Unauffällig bis leicht pilzig, zuweilen etwas fruchtig. |
| Geschmack: | Mild. |
| Hut: | 0,5–4 cm, meist nur 1–2 cm breit. Muschel- bis nierenförmig und seitlich am Substrat angeheftet, oft auch umgekehrt mit der Oberseite nach unten wachsend. Weiß, fein wollig-filzig, im Alter etwas cremefarben bis bräunlich getönt. |
| Fleisch: | Weißlich, sehr dünn, zäh. |
| Stiel: | Kaum vorhanden: allenfalls ein sehr kurzer, seitlicher, gekrümmter Stummel, oft fehlt er ganz. |
| Lamellen: | Entfernt stehend, mit Zwischenlamellen, strahlig zur Anheftungsstelle zusammenlaufend; zuerst weißlich, später hell fleisch- bis rosabraun. |
| Sporenpulver / Mikroskopie: | Sporenpulver rosa- bis fleischbraun. Sporen elliptisch, fein punktiert-warzig, ca. 5,5–7 × 2,5–3,5 µm. |
| Vorkommen: | Frühjahr bis Herbst an dünnen toten Laubholzästchen und Zweigen am Boden, oft in kleinen Gruppen; zersetzt das Holz. Häufig. |
| Gruppe: | Stummelfüßchen |
| Gattung: | Crepidotus |
| Verwechslungsgefahr: | Kugelsporiges Stummelfüßchen (rundliche Sporen, nur mikroskopisch), Verdrehtes Stummelfüßchen und Glattes Stummelfüßchen (nur mikroskopisch sicher), Weiches Stummelfüßchen (größer, bräunlich, Huthaut gallertig und abziehbar), Muschelräsling, Geriefter Krüppelfuß. |
| Kommentar: | Ein kleiner, harmloser Holzbewohner ohne Speisewert. In Deutschland gibt es rund 20 Stummelfüßchen-Arten, von denen viele nur mit dem Mikroskop sicher bestimmbar sind. |




