Maiporling
Mai-Porling, Mai-Stielporling, Bewimperter Stielporling, Sommer-Stielporling
Lentinus substrictus
Syn.: Polyporus ciliatus, Polyporus lepideus, Lentinus ciliatus
Fotos: Daniel Mackert ©
| Hymenium: | Poren |
|---|---|
| Geruch: | Angenehm pilzartig. |
| Geschmack: | Mild. |
| Hut: | 3–10 cm breit, selten etwas mehr; flach gewölbt mit vertiefter bis genabelter Mitte, manchmal auch breit gebuckelt. Überwiegend helle Töne von Grau- über Beige- bis Ockerbraun, nur ausnahmsweise kräftiger dunkelbraun oder olivbeige getönt. Die Oberfläche fühlt sich fein samtig an, der dünne Rand oft mit feinen Wimpern besetzt und im Alter wellig verbogen. |
| Fleisch: | Weißlich bis hellbraun, zur Stielbasis dunkler, dünn und zäh-elastisch. |
| Stiel: | Etwa 1–6 cm lang, meist zentral, gefärbt wie der Hut oder etwas dunkler. Jung dicht feinfilzig, später reißt die Oberfläche in feine, schlangenhautartige Muster auf („genattert“) – ein gutes Kennzeichen. |
| Poren: | Röhren kurz, weißlich bis blass gelblich, etwas am Stiel herablaufend. Poren sehr eng, etwa 4–6 je mm – bei jungen Fruchtkörpern ohne Lupe praktisch nicht als einzelne Öffnungen zu sehen. |
| Sporenpulver / Mikroskopie: | Sporenpulver weiß. Sporen zylindrisch, leicht gebogen (bananenförmig), glatt, ca. 5–7,5 × 1,5–2,5 µm. |
| Vorkommen: | April bis Juli, Hauptzeit im Mai und Juni. Auf abgestorbenen Ästen und Stämmen von Laubholz, gern Buche, oft in feuchten Wäldern und an Bachufern. Folgezersetzer, verursacht Weißfäule. Häufig. |
| Familie / Ordnung: | Stielporlingsartige – Polyporales |
| Gruppe: | Stielporlinge – Polyporus und Ähnliche |
| Gattung: | Lentinus |
| Verwechslungsgefahr: | Winterporling (Poren deutlich gröber, 1–3 je mm, wächst im Winterhalbjahr), Weitlöcheriger Porling (sehr grobe, eckige Poren, blasser und stark bewimpert), Löwengelber Porling (Stielbasis schwarz), Sklerotienporling (Hut deutlich geschuppt, grobe Poren). |
| Kommentar: | Das wichtigste Trennmerkmal zum sehr ähnlichen Winterporling sind die extrem feinen Poren – Lupe mitnehmen. Hilfreich ist auch die Jahreszeit: Wenn im Frühjahr die Saison des Winterporlings ausläuft, beginnt die des Maiporlings. Zäh und ohne Speisewert. |









